Ei-Ei-Ein Orangen-Ingwer-Cupcake in meinem Osternest!

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Hallo ihr Lieben Ostereier-Sammler und Schokohasen-Jäger!

So ganz kurz vor den Osterfeiertagen habe ich noch ein kleines feines Rezept für euch mitgebracht, dass sich sicher prima auf jedem Oster-Kaffeetisch macht: Orangen-Ingwer-Cupcakes mit einem Frischkäse-Frosting und einem Mango-Spiegel. Eine gesunde (haha – na ja) Alternative zu den Schokoeiern im Osternest?
Bei uns sind die Osterfeiertage meist sehr entspannt und seit ich aus dem Grundschulalter heraus bin, werden in unserem Garten leider (!!) auch keine Osternester mehr versteckt. Ich bin übrigens recht schnell auf den Trichter gekommen, dass meine Mama und meine Oma dahinter gesteckt haben, denn ausgedehnte Studien zur Osterzeit im Hasenstall meiner Großeltern haben ergeben, dass die Langohren sich kein Körbchen voller bunt bemalter Eier umschnallen und in die große weite Welt hinaus hoppeln, um kleine Kinder glücklich zu machen. Schade eigentlich. Aber die Sache mit der Realität…

Darum tröste ich mich und gerne auch andere Oster-Realisten mit meinem leckeren Mitbringsel über diese Erkenntnis hinweg und wer weiß, vielleicht können wir morgen beim Oster-Kaffee ja doch den ein oder anderen Hasen vorbeihoppeln sehen.
Ingwer-Orangen-Cupcake

Zutaten für 12 Cupcakes
– 120g Mehl
– 80g gemahlene Mandeln
– 100g weiche Butter
– den Saft einer Orange
– Orangeanbrieb (nach Geschmack)
– 70g Zucker
– 1/2 TL Zimt
– ein Daumennagel großes Stück Ingwer
– 2 Eier
– 1/2 Pckch. Backpulver

– 250g Frischkäse
– 200g Sahne
– 5 EL Puderzucker

– 1/2 Mango
– den Saft einer halben Orange
– 1 EL Zucker
– 1 EL Speisestärke

Zubereitung:
1.) Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen oder gut fetten.

2.) Zuerst die Mango schälen und die Hälfte des Fruchtfleischs grob würfeln und mit dem Zucker und der Hälfte (so viele Hälften!) des Saftes in einen kleinen Topf geben. Sobald die Mango weich gekocht ist, alles mit dem Pürierstab zerkleinern. Die Speisestärke mit dem restlichen Orangensaft glatt rühren und zum Mangopüree geben und noch einmal aufkochen lassen. Dabei nicht vergessen gut umzurühren. Anschließend den Topf beiseite stellen und abkühlen lassen.

3.) Die weiche Butter mit dem Zucker cremig rühren und nacheinander die Eier jeweils 2-3 Minuten mit der Butter aufschlagen. Nach und nach Mehl und gemahlene Mandeln unterheben und den Orangensaft unterrühren. Zum Schluss noch Zimt, dem Orangenabrieb und Ingwer hinzugeben. Kleiner Tip: wenn der Ingwer besonders frisch ist, kann man in wunderbar durch die Knoblauchpresse drücken und spart sich damit das mühsame Hobeln eines so kleinen Ingwerstücks. Fein hacken geht aber natürlich auch.

4.) Die Papierförmchen zu 2/3 mit Teig befüllen und für ca. 10-15 Minuten in den Backofen schieben. Wer sich unsicher ist, kann nach der abgelaufenen Zeit eine Stäbchenprobe machen. (Weil ich mich mit dem neuen Ofen erst wieder einspielen muss, habe ich den Test gemacht. Ihr kennt euren Ofen aber bestimmt schon besser und könnt die Backzeit vermutlich auch so einschätzen. Falls übrigens jemand einen Tip kennt, wie ich verhindere, dass der Muffin im Förmchen „kippt“ darf mit den Trick gerne verraten, denn bei mir geht der Teig anfangs meist gleichmäßig auf und dann hebt sich nur noch eine Seite, sodass der Rand dann quasi mittig ist. (Darum gibt es immer besonders viel Topping um das zu kaschieren ;) )

5.) Während die Muffins auskühlen, den Frischkäse kurz glatt rühren und dann die Sahne unterrühren, bis die Masse fest wird. Für die ungeduldigen Bäcker, die sich beim Rühren fragen, warum es nicht fest wird: keine Sorge, das braucht am Anfang ein bisschen, aber’s wird… irgendwann. Zum Schluss mit Puderzucker süßen und in einen Dressier- oder Gefrierbeutel mit Sterntülle geben.

6.) Wenn alle Komponenten abgekühlt und/oder fest geworden sind, mit einem Messer (oder so einem Ausstecher) eine Mulde in die Muffins schneiden und etwas von dem Mangopüree hineingeben. Die Creme in einem Ring aufdressieren (ich finde das Wort jedes Mal auf’s Neue witzig, aber ich hab das wirklich mal gelesen! Als würde man dem Topping Männchen Machen beibringen oder so) und dann die Mitte nochmals mit dem Püree ausfüllen. Wer möchte kann die Muffins auch in (feuerfesten!) Eierbechern backen und sie auf dem Frühstückstisch platzieren.
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Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und ein wunderbares Osterfest mit vollen Nestern, einer leckeren und reich gedeckten Ostertafel und euren Lieben daran versammelt!

Liebe Grüße
Eure Nadja ♡

Die Geschichte vom Zuckerentzug & einem beschwipsten Kuchen

Ihr Lieben!

In den letzten vier Monaten hat sich einiges geändert. Allem voran habe ich einen tollen Job gefunden und durfte für die Arbeit wieder zurück nach Freiburg ziehen, worüber ich mich natürlich sehr freue. Der Neustart war alledings ein wenig holprig, denn die Zusage kam sehr spontan und so blieb gar keine Zeit, noch eine Wohnung zu finden. Erschwerend kam dann auch noch hinzu, dass im Oktober das neue Semester angefangen hatte und entsprechend auch sehr viele Erstis eine Bleibe gesucht haben. Vorübergehend bin ich darum zum Couchsurfer geworden und konnte bei verschiedenen Freunden unterkommen. Durch den wöchentlichen Wohnungswechsel musste ich allerdings mit leichtem Gepäck surfen und da hatten Küchengeräte und Backzutaten leider keinen Platz. :( Die Naschkatze in mir hat bittere Tränen geweint und auch um den Blog tat es mir schrecklich Leid, denn wenn der Ofen aus bleibt, gibt es natürlich auch keine neuen Rezepte, die ich verbloggen kann. Und wenn ich dann doch einmal Küchen-Asyl irgendwo bekommen habe… gab’s natürlich weit und breit keine Kamera, mit der man Zucker und Mehl hätte festhalten können. Außer mit der Handy-Kamera. Aber kennt ihr das… die verwackeln immer. Keine Ahnung, ob es dann an der Vorfreude liegt in das Gebäck reinzubeißen oder dem Unterzucker (okay… das kann eigentlich gar nicht sein, weil ich beim Backen nicht umhin komme zu probieren *hust*), aber die Bilder schauen meist nicht so schön aus.

Aber! Die backlose Zeit hat ein Ende! Momentan darf ich noch die Küche meiner Eltern nutzen, bei denen ich gerade bis zum Einzugstermin ausharre. Diese Zeit habe ich mir mit einem kleinen Törtchen versüßt und das Rezept möchte ich mit euch teilen! Das Rezept für den Boden ist leicht abgewandelt von Markus, dem Backbuben, einem meiner Lieblingsblogger, dessen Blog zu einem der ersten zählt, den ich gelesen habe! ♡

Guiness-Schoko-Törtchen mit Ricotta-Sahne und warmen Trauben
Guinnes_Trauben_Kuchen

Zutaten (für 2x eine Springform mit 20cm)
– 270 gr. Mehl
– 80 gr Kakao
– 250 ml Guinness
– 250 gr Butter
– 150 g Zucker
– 50ml Ahornsirup + Ahornsirup zum Bestreichen der Böden
– 1 Pck. Vanillezucker
– 2 Eier (Größe M)
– 130 ml Buttermilch
– 2 1/2 TL Backpulver

– 300 ml Sahne
– 400g Ricotta
– 500g rote Trauben
– 4 EL Ahornsirup

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Zubereitung
1) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Springform gut einfetten. Danach das Guinness mit einem Löffel Ahornsirup erwärmen. Die Butter hinzugeben und schmelzen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao vermengen und beiseite stellen.
2) Die Eier in einer großen Schüssel mit dem Zucker schaumig aufschlagen, bis eine hellgelbe Masse entsteht. Den Ahornsirup hinzugeben und kurz unterrühren. Die Mehl-Kakao-Mischung nun nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Zu guter Letzt noch die Guinness-Butter hinzugeben. Der Teig ist relativ flüssig – das soll so sein. So wird er beim Backen schön saftig!
3) 1/3 des Teiges in die Springform geben und ca. 15-20 Minuten im Ofen backen. Am besten macht ihr die Stäbchen-Probe, um sicher zu gehen, dass der Teig durch ist. Ich habe die Böden einzeln gebacken, da sich der Teig schwerer mit dem Bindfaden (oder mit welcher Methode ihr eure Kuchenböden teilt) schneiden lässt. Das geht aber auch. Dementsprechend müsst ihr die Backtemparatur anpassen.
4) Die Böden auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Trauben gründlich waschen und halbieren. Mit 4 EL Ahornsirup in eine Pfanne geben und erhitzen.
5) Die Sahne in einem hohen Gefäß aufschlagen. (Ich habe gelernt, dass man dann weniger Sauerei in der Küche macht – machen sollte… Sahne und ich sind wirklich keine Freunde, denn meine Küche sieht danach immer aus wie Sau!) Die Ricotta mit dem Ahornsirup cremig rühren und die Sahne anschließend darunter heben.
6) Jetzt kommen wir zum „Handwerker“-Teil beim Backen: einen Boden mit etwas Ahornsirup bestreichen, 1/3 der Ricotta-Sahne darauf verteilen und 2-3 Löffel der eingekochten Trauben darüber geben. Mit den verbleibenden beiden Böden genauso verfahren.

Ich hätte auch ja auch gerne ein Bild vom Anschnitt gegeben. Es soll verraten sein, dass ich es versucht habe… aber sagen wir es so: der Kuchen ist nix für eine dekorative Kuchentafel *hust* zumindest sollte man ihn nach dem Anschnitt dann irgendwo verstecken. Aber solche Schweinereien schmecken ja bekanntlich am besten. :D

Habt einen wundervollen Sonntag mit köstlichem Kuchen!
Liebe Grüße
Eure Nadja ♡

Kulinarische Vorbereitung auf den Urlaub – Carrot Cake mit gebrannten Haselnüssen

Ihr Lieben!
In letzter Zeit ist es leider sehr ruhig hier geworden und ich musste erst einmal kräftig Staub wischen! Der Grund dafür war neben meiner Bachelorarbeit auch ein bald darauf folgender Umzug. Und ich musste wieder mal feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, erwachsen zu werden. Darum hieß es Ade Uni und Hallo Berufswelt. Zumindest hatte ich das gehofft. Aber jeder weiß wohl, dass es nicht ganz so einfach ist. Darum schreibe ich nun fleißig Bewerbungen und und darf demnächst schonmal ein wenig Büroluft schnuppern!
Die Zeit des Wartens habe ich nun genutzt und euch in Vorfreude auf meinen Urlaub eine wunderbare Kleinigkeit gezaubert. Denn während ihr euch die Bilder zu den saftigen Carrot Cakes anseht, stehe ich hoffentlich schon längst in Londons Großstadtgewühl! Eine Woche lang werde ich mich von leckerem Essen sowie Kunst und Kultur berieseln lassen! Ich gestehe, ich war schon dreimal dort, aber es zieht mich immer wieder dorthin. Ich liebe London! Und diesmal verbringe ich die Zeit dort mit meiner Mama, die, wie ich auch, nach all dem Unistress erst einmal eine Pause braucht.
Also werde ich auf jeden Fall so einiges zu berichten haben, wenn ich wieder zurück in Deutschland seid! Und hoffentlich habe ich auch ein paar neue Rezepte im Gepäck.

Jetzt aber möchte ich euch das Rezept dieser herrlichen Carrot Cakes verraten. Sie sind wirklich ganz simpel zu backen und versüßen den Herbst mit gebrannten Haselnüssen und ein wenig Zimt.
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Zutaten für 24 Stück
# 3 Eier
# 4 EL Joghurt
# 250g Mehl
# 180g weiche Butter
# 2 TL Zimt
# 1 TL Backpulver
# 260g geriebene Karotten
# 150g gemahlene Haselnüsse

# 200g Frischkäse
# 2 EL Joghurt
# 50g Puderzucker + etwas zum Karamellisieren
# 50g ganze Haselnüsse
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1) Die ganzen Haselnüsse grob hacken und ohne Fett in eine Pfanne geben. Mit Puderzucker bestäuben und einen Schluck Wasser dazu geben. Wichtig (!): ständig rühren, damit die Haselnüsse nicht anbrennen. Der Zucker wird erst wieder fest und schließlich karamellisiert er. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
2) Die Karotten schälen und dann fein raspeln. Beseite stellen und derweil die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln hinzufügen und jeweils 1 Minute aufschlagen und schließlich den Joghurt hinzufügen.
3) Nun die trockenen Zutaten mit dem Handrührgerät unter die Ei-Butter-Masse rühren. Zuletzt die geriebenen Karotten unterheben. Zu 2/3 in die Papierförmchen füllen und dann für ca. 10 Minuten backen. Schließlich vollständig auskühlen lassen, denn sonst rutscht euch die Creme herunter.
4) Während die Cupcakes im Ofen backen den Frischkäse und dem Joghurt glatt rühren und schließlich mit Puderzucker süßen. Mit einer Tülle aufdressieren und zum Schluss mit den Haselnüssen garniern.
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Ich würde jetzt gern sagen, dass ich mich auf das schöne Wetter im Urlaub freue, aber ich befürchte, dass es ähnlich herbstlich sein wird, wie hier. Aber dafür freue ich mich auf den Tower of London und Camden und Twinings und… und und und! Ich werde euch auf jeden Fall davon erzählen und euch viele Bilder mitbringen!

Habt ein wundervolles Wochenende mit köstlichem Kuchen!
Liebe Grüße
Eure Nana ♡

Wenn Birne und Rhabarber im Sahnehimmel schweben – Panna Cotta mit Kompott

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Hallo aus den Untiefen der Uni-Bibliothek!
Heute freue ich mich ganz besonders auf mein Päuschen, denn ich bin in Begleitung dieses kleinen Träumchens gekommen! In dem Glas schlummern Panna Cotta mit Rhabarber-Birnen-Kompott und warten darauf, mich glücklich zu machen!
Seit ich an meiner Bachelor-Arbeit sitze, muss ich feststellen, dass leider die Zeit fehlt, sich ausgiebig in der Küche zu tummeln und neue Rezepte auszuprobieren. Da kam mir diese kleine Geschmacks- und Kalorienbombe gerade Recht! Denn die Panna Cotta schmeckt ganz fantastisch (es könnte dem Umstand geschuldet sein, das Fett ein Geschmacksträger ist, aber das ignoriere ich lieber mal…) und macht sich quasi von selbst und man kann sie mit allerlei leckerem Obst kombinieren – ideal für einen ausgiebigen Tag auf Balkon oder Terrasse, mit den Beinen auf dem Schemel und so einem Gläschen in der Hand. Ich habe leider weder Balkon noch Terrasse, geschweige denn gerade die Zeit den Mittag in der Sonne zu vertrödeln, aber ich gönne mir später auf ein bisschen Zeit um die Nase in die Sonne zu halten und die Seele baumeln zu lassen. Ich könnte mich ja in die Panna Cotta hinein legen… da kommt sie auch an ihr Plätzchen an der Hüfte ;)
Ich habe nun auch zum ersten Mal exzessiv meine Tonka-Bohnen verwendet, die ich sonst hüte wie einen kleinen Schatz und das Döschen nur öffne um die Nase darüber zu halten. Kennt ihr Tonka-Bohnen? Riechen sie nicht unfassbar gut? Als ich sie gekauft habe, meinte der Verkäufer zu mir „Tonka-Bohnen… das ist wie Vanille, nur dreidimensional“ und er hat Recht! Ich liebe den Geschmack von Vanille. Im Kuchen, im Pudding, Kekse, Trüffel… ganz egal! Vanille geht immer. Aber ich muss gestehen, dass die Tonka-Bohne die Panna Cotta nochmal auf eine ganz andere Geschmacksstufe gehoben hat. So muss der Himmel aussehen! Er besteht aus Tonka-Bohnen Panna Cotta! Ganz bestimmt! Ich bin mir sicher.

Das Rezept ist wirklich denkbar einfach und folgt sofort:

Zutaten für ca. 8 Gläschen
# 1 Liter Sahne (umso fetter die Sahne, desto cremiger die Panna Cotta! Das Rezept ist aber wohl eh nix für Kalorienzähler)
# 2 Pckch. Agartine (alternativ Gelatine)
# 5 EL Zucker
# geriebene Tonka-Bohne nach Geschmack

# 4 Stangen Rhabarber
# 2 reife Birnen
# 1 Zitrone
# 2 EL Zucker

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1.) Die Panna Cotta am besten am Vortag schon vorbereiten. Auf der Packung der Agartine steht zwar drauf, dass sie lediglich 3-4 Stunden braucht um fest zu werden – aber sicher ist sicher. Die Sahne mit den zwei Agartine-Beutel 2-4 Minuten aufkochen und 5 EL Zucker unterrühren. Tonka-Bohne nach Geschmack hinein reiben. Die Gläschen vorher heiß ausspülen und dann zu 3/4 füllen.
2.) Am Tag darauf dann den Rhabarber putzen und fein würfeln. Birne ebenfalls klein schneiden und das Obst mit dem Saft einer Zitrone und 2 EL Zucker aufkochen. Auskühlen lassen und dann vor dem Servieren oben auf geben.
3.) Fertig! Gläschchen schnappen und ab auf Terrasse/ Balkon/ Sofa/ wo auch immer ihr es euch gemütlich machen wollt und dann glücklich löffeln!

Ich wünsche euch einen entspannten und köstlichen Sonntag!

Alles Liebe, eure Nana ♡

Hallo Frühling – Pistazienküchlein mit Himbeer-Kompott

Grüßt euch ihr Lieben!
Kennt ihr das, wenn die Muse ausgeflogen ist? Wahrscheinlich irgendwohin, wo es war ist um mit einem Schirmchen im Cocktail am Strand zu faulenzen und die Sonne zu genießen? Ungefähr so habe ich mich in letzter Zeit gefühlt. Ich hab gegrübelt und überlegt, aber es wollte einfach kein Rezept dabei herum kommen, dass ich für euch hätte verbloggen können. Hinzu kamen so einige Veränderungen, die es zu bewältigen und zu organisieren gab. Ein neuer Mitbewohner zieht diesen Monat ein, die Bachelor-Arbeit wurde angemeldet und damit ist das Ende des Studiums absehbar – beängstigend!
Aber heute morgen, als die Sonne geschienen hat und ich am offenen Fenster frühstücken konnte ohne einzufrieren, ist meine Muse spontan aus ihrem Urlaub zurück gekommen und hat mich geknutscht! Also habe ich geschaut, was meine Schränke noch so hergeben und herausgekommen ist ein kleines, feines Pistazien-Küchlein mit weißer Schokolade und Himbeerkompott! Mit einer Portion Sonne auf der Nase und einem Kaffee genau das Richtige für den Sonntagskaffee!
Pistazientörtchen1

Zutaten für 8 Küchlein
# 100g weiße Schokolade
# 1 Ei
# 180g Mehl
# 1 Avocado
# 50g Butter
# 100ml Milch
# 100g Pistazien
# 100g Zucker
# 2 TL Backpulver

# 100g gefrorene Himbeeren
# 50ml Holunderblütensirup / 3 EL Zucker

1.) Den Ofen auf 160° Grad Umluft vorheizen. Die Förmchen fetten und mit Mehl bestäuben.
2.) Die Schokolade mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Währenddessen die Avocado aus der Schale lösen und mit einer Gabel zerkleinern oder im Mixer fein pürieren. Die Pistazien fein hacken und zu der Avocado geben. Das Ei unterschlagen und schließlich mit den restlichen Zutaten vermengen.
3.) Den Teig zu 2/3 in die Förmchen geben und für ca. 10-15 Minuten backen. Meine Ringe waren etwas größer, darum brauchten sie 20 Minuten – passt aber auch mehr Füllung rein! Ha! Apropos Füllung: Hierzu gebt ihr die Himbeeren einfach mit dem Holunderblütensirup oder dem Zucker in einen Topf und kocht alles für ca. 30 Minuten ein.
4.) Die Förmchen herausnehmen und auskühlen lassen. Die Ränder mit einem Messer oder Spatel umfahren und dann das Küchlein aus der Backform lösen.
5.) Auf einem Teller platzieren, mit den heißen Himbeeren füllen und mit Puderzucker bestäuben. Ab damit auf den Tisch, Käffle schlürfen und den Frühling begrüßen!

Alles Liebe, eure Nana ♡

Das Hüftglück feiert den 1. Geburtstag! Mit Kirschmuffins und Give-Away!

Ihr Lieben!
Das Hüftglück purzelt an seinem ersten Geburtstag aus der Winterpause! Innerlich feiere ich eine fette Sause und freue mich, dass es nun schon ein Jahr her ist, seit ich den ersten Post veröffentlicht habe! Auch für dieses Jahr habe ich schon ein paar Rezepte gesammelt, die ich gerne auf dem Blog vorstellen möchte und hoffe natürlich, dass noch viele weitere folgen werden! Passend zum Geburtstag habe ich mich also in die Küche gestellt und euch gleich drei kleine, aber feine Rezepte mitgebracht!

Kirschmuffin1

Kirschmuffins mit Vanille-Mascarpone-Creme
Zutaten für 12 Stück
# 125g weiche Butter
# 150g Mehl
# 1 Pckch. Bourbon-Vanillezucker (normaler geht natürlich auch)
# 2TL Backpulver
# 50g Zucker
# einen Schluck Milch (3-4EL)
# 2 Eier
# 12 TK-Kirschen (im Sommer am besten frische Kirschen verwenden!)

# 150g Mascarpone
# 50ml Sahne
# 2EL Puderzucker
# 1 Pckch. Vanillezucker

1.) Zuerst erhitzt ihr die Sahne in einem kleinen Topf – gebt Acht, dass sie nicht kocht und keine Haut bildet. Gebt die heiße Sahne über die weiße Schokolade und rührt diese so lange unter, bis sie sich vollkommen aufgelöst hat. Für etwa 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
2.) Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und das Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
3.) Die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren, dann die Eier einzeln hinzufügen und ca. 30 Sekunden unterrühren, bis eine hellgelbe Masse entsteht. Siebt nun das Mehl mit dem Backpulver in die Schüssel und hebt es unter.
4.) Befüllt die Förmchen zu 2/3 mit Teig und drückt dann jeweils 1 gefrorene Kirsche hinein. Das Blech für ca. 15-20 Minuten in den Ofen schieben. Macht am besten vor dem Herausnehmen eine Stäbchenprobe, dann seid ihr auf der sicheren Seite! Stellt sie dann auf ein Kuchengitter und lasst sie vollständig auskühlen.
4.) Die Mascarpone mit der Sahne, Puder- und Vanillezucker aufschlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Mit einer Sterntülle die Creme aufdressieren und dann je nach belieben mit einer Kirsche dekorieren. (Oder den zuckersüßen Fähnchen von blueboxtree.)

Macarons1

Macarons mit Kirschkonfitüre & Sahne
# 110g Mandelmehl (am besten von blanchierten Mandeln, dann werden sie besonders hell)
# 90g Puderzucker
# 90g Eiweiß (entspricht etwa 2 L-Eiweiß)
# 1 Prise Salz
# 30g Zucker
# Lebensmittelfarbe

# 250ml Sahne
# 1 Pckch. Sahnesteif
# Kirschkonfitüre (ich habe Sauerkirschkonfitüre genommen, da die Macarons schon sehr süß sind)

1.) Die Eier trennen und das Eiweiß und eine Prise Salz mit dem Handrührgerät steif schlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und so lange schlagen, bis sich Spitzen bilden.
2.) Den Puderzucker, ein bisschen Lebensmittelfarbe und das Mandelmehl sieben und dann löffelweise mit einem Teigschaber unterheben. So lange rühren, bis die Masse glänzt und zähflüssig ist. Ich habe den Teig dann in einen Spritzbeutel mit Lochtülle gefüllt, so gelingen die Kreise nahezu von selbst.
3.) Die Macarons für 30-60 Minuten beiseite stellen, damit die Masse antrocknen kann und die Macarons beim Backen nicht reißen. Derweil den Ofen auf 140° Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Macarons auf der untersten Schiene für 12 Minuten backen, dann herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. Am besten habt ihr die Macarons gut im Blick, damit sie nicht zu dunkel werden. (Mein erstes Blech war zu lange drin und der Keks wurde leicht braun – das rosa war dann natürlich hin!)
4.) Die Hälfte der ausgekühlten Macaronhälften mit etwas Kirschkonfitüre bestreichen und und auf die andere Hälfte die steif geschlagene Sahne geben. Ich habe die Sahne nicht gesüßt, sonst wäre es mir zu süß geworden. Die Sauerkirschkonfitüre bildet einen schönen Kontrast zu dem Mandelkeks. (Ach ja, sollte euer Keks einen Teil auf dem Blech verlieren, grämt euch nicht! Mehr Platz für die Füllung ;) man muss das schließlich immer positiv sehen.)
5.) Extra für den Geburtstag haben sich die Macarons in Schale geworfen und ein bisschen goldene Farbe abgestaubt. Dazu einfach flüssige Lebensmittelfarbe mit einem feinen Pinsel auftragen.

SmoothieKirsch1

KiBa-Smoothie (vegan)
# 1 Banane
# 250ml Soja-Mandel-Joghurt
# 50ml Sojamilch
# 50g Kirschen
# wer es etwas süßer mag, kann noch etwas Agaven-Sirup hinzugeben.

Udn wie es sich für einen richtigen Geburtstag gehört, gibt es auch ein Geschenk. Aber nicht für den Blog, sondern für euch! Ich war ein bisschen shoppen und habe bei blueboxtree eine Kleinigkeit für euch erworben.
Giveaway
Wie ihr auf dem Bild vielleicht schon erkennen könnt, handelt es sich bei meinem Geschenk für euch um die rosanen Muffin-Fömrchen mit weißen Punkten und die dazu passenden Fähnchen zur Dekoration! Mitmachen könnt ihr ganz einfach: Hinterlasst mir einen Beitrag unter diesem Blog-Post und verratet mir, welcher Kuchen/Muffin/etc. bei eurem Geburtstag nicht fehlen darf!

Kleingedrucktes zum Gewinnspiel
# Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen, deren Wohnsitz sich in Deutschland befindet. Personen unter 18 Jahren dürfen nur mit Erlaubnis der Eltern teilnehmen.
# Es können nur Beiträge berücksichtigt werden, die bis zum 24.01.2016 eingegangen sind.
# Der Gewinner wird per Zufallsprinzip ausgelost und per E-Mail benachrichtigt – eine gültige E-Mail-Adresse ist also notwendig!
# Die Benachrichtigung erfolgt am Sonntag, den 24.01.2016 nach Ziehung des Namens.

Und damit wünsch ich euch noch einen tollen Abend! Ich gönn mir jetzt einen Geburtstagsmuffin und widme mich dann wieder der Lernerei für die Uni!
Alles Liebe, eure Nana ♡

Türchen 23 # Spekulatius-Sterne

Nur noch einmal Schlafen und dann ist schon Weihnachten! Die letzten Tage sind wie im Flug vergangen.
Hinter dem 23. Türchen verbergen sich Spekulatius-Sterne! Einige habe ich noch mit Schokolade verziert, die haben auch sehr lecker geschmeckt! Ursprünglich gab es auch Pinguin-Spekulatius für einen Freund, aber die wollten sich leider nicht vernünftig photographieren lassen, weshalb es dann doch nur die Sterne geworden sind. Verziert habe ich sie mit Royal Icing, die meisten wurden aber ganz ohne Deko geknuspert. Und sie ereilte dasselbe Schicksal wie alle anderen Kekse: Weihnachten durften sie leider nicht mehr erleben.
Türchen 23 # Spekulatius

Genießt den Abend und lasst euch nicht vom Weihnachtsstress überrollen!
Eure Nana ♡